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3-jährige Akupunkturausbildung
Fragen Sie uns
Unsere Stärken
Kursplan:
1. Ausbildungsjahr
2. Ausbildungsjahr
3. Ausbildungsjahr
Unser Dozenten-Team
Prüfungen und Perspektiven
Kursorganisation
Abschlussarbeiten
Die Welt der chinesischen Medizin
Die chinesische Medizin versteht den menschlichen Körper als einen Mikrokosmos, in dem sich die rhythmischen Zyklen der Natur widerspiegeln. Alle Erscheinungen der Natur und des Lebens stehen in Beziehung zu den polaren Grundqualitäten Yin und Yang sowie zu dem kontinuierlichen Wechselspiel der fünf Wandlungsphasen.
Gesundheit ist in diesem Denkmodell der Ausdruck eines geordneten Gleichgewichts der natürlichen Kräfte und Zyklen. Kommt es zu Entgleisungen innerhalb dieses Systems, kann die Akupunktur korrigierend wirken und den Idealzustand des Organismus wiederherstellen.
Akupunktur – Medizin der Zukunft
Die Jahrtausende alte Heilkunst der Chinesen hat heute einen festen Platz in der medizinischen Grundversorgung der westlichen Welt. In der Zukunft werden immer mehr Patienten berechtigte hohe Ansprüche an diese Medizin. Wer darauf vorbereitet sein will, braucht eine fundierte und umfassende Ausbildung in Theorie und Praxis der Akupunktur.
EIOM (European Institute of Oriental Medicine) versteht sich als erstklassiges Aus- und Fortbildungszentrum für chinesische Medizin. Unser Ziel ist es, Sie in Akupunktur zu klinischer Kompetenz auf dem international höchsten Niveau auszubilden.
Wir bieten Ihnen gemäß den Richtlinien unserer Dachorganisation, der Arbeitsgemeinschaft für klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin e.V., die umfassendste Akupunktur-Ausbildung in Deutschland an (1000 Unterrichtsstunden). Ausbildungsort ist München.
Fragen Sie uns!
Sie interessieren sich für eine Ausbildung in Akupunktur und sind auf der Suche nach einem für Sie geeigneten Lehrinstitut. Weil wir unsere Aufgabe ernst nehmen, kennen wir die für Sie entscheidenden Fragen. Sie sind eingeladen, sie Punkt für Punkt mit uns zu besprechen:
- bei einem persönlichen Beratungstermin (telefonisch oder in unserem Institut) mit unserer Ausbildungsleitung Wolfgang Waldmann,
Tel. (089) 52 0 57 58 0
- oder an einem unserer Informationsabende (Dienstag 26. Oktober 2010 um 19.30 Uhr)
bzw. bei einem Probeunterricht.
Wie intensiv und gründlich ist die mir angebotene Ausbildung?
Wie viel Lehr- und Organisationserfahrung kann das Ausbildungsinstitut vorweisen?
Über wie viel Praxiserfahrung und über welche Qualifikation verfügen die Dozenten?
Gibt es ein Dozententeam oder ist der Kurs auf einen einzigen Experten ausgerichtet?
Wie hoch ist der Praxisanteil innerhalb der Ausbildung?
Gibt es die Möglichkeit, unter Anleitung das neu Erlernte am Patienten anzuwenden?
Wie sind die Studienrahmenbedingungen und welche Lernatmosphäre (Ansprechpartner im Büro, Bibliothek, Lerngruppen, Räume zum Üben etc.) erwartet mich?
Inwieweit werden meine individuellen Wünsche berücksichtigt (kann ich z.B. ein versäumtes Unterrichtswochenende nachholen)?
Liegt der Schwerpunkt der Ausbildung auf der Therapiemethode Akupunktur oder handelt es sich um ein Nebeneinander verschiedener chinesischer Heilverfahren (Akupunktur, Kräutermedizin, Tuina, Qigong und Diätetik), die jeweils nur oberflächlich abgehandelt werden können?
Welche Art von Akupunktur wird angeboten? Lediglich ein stark vereinfachter "Barfußarzt-Stil" oder die klassische Akupunktur?
Finden auch während der Ausbildung didaktisch sinnvolle Lernkontrollen in Form von Prüfungen statt?
Werden mir über das Studium hinaus Fortbildungsmöglichkeiten angeboten, falls ich einzelne Themen besonders vertiefen möchte?
Ist das Ausbildungsinstitut einem Verband angeschlossen, der eine qualitätssichernde Funktion übernimmt und die Ausbildung am Ende zertifiziert?
Wie gestalten sich die Kontakte zu Kliniken in China (gibt es z.B. einen regelmäßigen Dozentenaustausch, besteht die Möglichkeit eines Praktikums)?
Ist das Lehrinstitut ein kommerzielles Unternehmen oder handelt es sich um eine gemeinnützige Einrichtung, deren Zielsetzung Ausbildung, Erforschung und Verbreitung der chinesischen Medizin ist?
Wie viel kostet mich die Ausbildung pro Unterrichtsstunde?
Unsere Stärken
Expertenwissen als Basis Ihres Lernerfolges
Alle unsere Dozenten praktizieren chinesische Medizin und verfügen über mindestens 10 Jahre Erfahrung im Umgang mit Akupunktur.
Das befähigt sie, die Theorie der Akupunktur immer zugleich vor dem Hintergrund der eigenen Praxis zu vermitteln.
Gastdozenten von internationalem Rang ergänzen unser festes Team. Die Übersetzung leisten ausschließlich fachkundige Dolmetscher, die neben den entsprechenden Sprachkenntnissen auch über das notwendige Akupunkturfachwissen verfügen.
Praxis unmittelbar am Patienten
Klinische Kompetenz erwerben Sie bei uns über die enge Verbindung von theoretischem Wissen und Praxis in den Räumen unseres institutseigenen Lehrambulatoriums. In 260 der insgesamt 1000 Unterrichtsstunden vermitteln Ihnen erfahrene Dozenten in Kleinstgruppen mit jeweils drei Schülern Akupunktur unmittelbar am Patienten. Sie erwerben dadurch Sicherheit im praktischen Umgang mit allen wichtigen diagnostischen und therapeutischen Methoden.
Akupunktur ist mehr als nur "Barfußarzt-Akupunktur"
In der bis heute andauernden Weiterentwicklung der chinesischen Medizin hat sich altes Wissen kontinuierlich mit neuen Erkenntnissen vermischt. Zugleich gab es immer schon ein Nebeneinander verschiedener Methoden. Entstanden ist daraus ein vielfältiges System mit ebenso unterschiedlichen Behandlungsansätzen.
Wir vermitteln in unserer Ausbildung nicht nur die moderne TCM-Akupunktur, sondern auch andere wichtige Akupunkturstile, die aus diesen Strömungen hervorgegangen sind:
- Klassische und moderne chinesische Akupunktur (TCM)
- Japanische Akupunktur
und Fünf-Wandlungsphasen-Akupunktur
- Fünf-Wandlungsphasen-Akupunktur nach dem Nanjing (Einführung)
Nur ein kompetenter Therapeut, der versiert mit dieser Vielfalt umzugehen weiß, wird die jeweils am besten geeignete Akupunkturmethode bei seinen Patienten anwenden.
Vermittlung der Originalschriften
 Die klassischen Werke der chinesischen Medizin sowie deren moderne Interpretationen und Fortentwicklungen bilden die Grundlage der Akupunktur. Wir legen besonderen Wert darauf, dass Sie direkten Zugang zu diesen Originalschriften finden. Es versteht sich daher von selbst, dass unsere jeweiligen Dozenten die chinesische Sprache fließend in Wort und Schrift beherrschen und die Inhalte fundiert vermitteln können.
Ausbildung in kleinen Gruppen
Um intensives Lernen zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl unserer Gruppen auf maximal 24 Studenten begrenzt.
Angenehme Lernatmosphäre
Wir bieten Ihnen ideale Studienbedingungen: Unsere ruhig gelegenen Räumlichkeiten einschließlich Bibliothek (ca. 10 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Münchener Hauptbahnhof entfernt) stehen Ihnen zu Übungszwecken und zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts zur Verfügung.
Unsere Partner
Unsere Ausbildung unterliegt einem externen Qualitätsmanagement durch die Arbeitsgemeinschaft für klassische Akupunktur und TCM e.V., dem ältesten Verband für ärztliche und nichtärztliche Therapeuten der chinesischen Medizin in Deutschland (seit 1955). In einem Verbund von sechs kooperierenden Ausbildungszentren innerhalb der Arbeitsgemeinschaft passen wir kontinuierlich unseren Lehrplan an die wachsenden internationalen Anforderungen an.
Eine Akupunktur-Ausbildung bei EIOM ...
....befähigt Sie, die unterschiedlichsten Patienten mit einem Höchstmaß an therapeutischer Kompetenz und Flexibilität erfolgreich zu behandeln.
Wir freuen uns auf Sie!
Kursplan
1. Ausbildungsjahr
Im ersten Ausbildungsjahr vermitteln wir Ihnen die Grundlagen der chinesischen Medizin. Sie erhalten eine Einführung in die Welt des chinesischen Denkens, das im Daoismus und Konfuzianismus wurzelt und machen erste praktische Erfahrungen im Umgang mit Nadelungs- und Moxatechniken sowie mit einfachen diagnostischen Methoden.
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Module
Philosophische Grundlagen der chinesischen Medizin
Inhalt:
Das konzeptionelle Grundgerüst der chinesischen Medizin:
- Die Lehre von Yin und Yang und den Fünf Wandlungsphasen (anhand von Übersetzungen aus chinesischen Klassikern)
- Grundkonzepte der chinesischen Medizin wie Dao, Essenz und Qi
Ziel:
Sie lernen die wichtigsten philosophischen Grundlagen der Akupunktur kennen.
Dauer: 28 Unterrichtsstunden
Akupunktur 1: Punktlokalisation
Inhalt:
Lokalisieren der Leitbahnen und der wichtigsten Akupunkturpunkte:
- Lokalisieren des Verlaufs der 12 Hauptleitbahnen (jing mai) sowie des Dumai und Renmai
- Lokalisieren der 246 wichtigsten Akupunkturpunkte
Ziel:
Sie erlangen ein hohes Maß an Sicherheit im Auffinden der wichtigsten Akupunkturpunkte und können in der Praxis wirksam damit arbeiten.
Dauer: 78 Unterrichtsstunden (Jahr 1 bis 3)
Physiologie und Pathologie von Qi, Blut und Körperflüssigkeiten
Inhalt:
Das Konzept der Körpersubstanzen (Qi, Blut und Flüssigkeiten) bildet gemeinsam mit den Organen (zangfu) und den Leitbahnen die Grundlage für das chinesische Verständnis der Physiologie und Pathologie des Organismus.
Ziel:
Sie erlernen für jede der Körpersubstanzen deren Ursprung, Produktion und Zusammensetzung, Charakteristik und Funktion sowie deren Verteilung und Transformation im Körper.
Dauer: 23 Unterrichtsstunden
Akupunktur 2:
Leitbahnsystem, Punktekategorien und Behandlungstechniken
Inhalt:
Lokalisieren und Beschreiben der verschiedenen Leitbahnsysteme und Punktekategorien:
- Innerer und äußerer Verlauf der Haupt- und Nebenleitbahnen mit Beschreibung ihrer wichtigsten Indikationen
- Pathologie der Leitbahnen
- Beziehungen der Hauptleitbahnen untereinander
- Kategorisierung (shu, hui, mu, xi ) der Akupunkturpunkte mit Beschreibung ihrer klinischen Hauptindikationen
Behandlungstechniken:
- Praktische Anwendung verschiedener Nadelungstechniken unter Berücksichtigung aller notwendigen hygienischen und anderer medizinischer Vorsichtsmaßnahmen zur Gewährleistung einer sicheren Behandlungspraxis
- Vermittlung der wichtigsten direkten und indirekten Moxamethoden sowie weiterer Verfahren der chinesischen Medizin wie Schröpftherapie und guasha
| Ziel:
Sie lernen das Leitbahnsystem als Netzwerk des Körpers kennen und üben den sicheren Umgang mit Nadeln, Moxa und anderen Instrumenten der chinesischen Medizin als Voraussetzung für deren souveräne Anwendung im klinischen Unterricht (Ambulatorium) des zweiten und dritten Ausbildungsjahres.
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Dauer: 63 Unterrichtsstunden (Jahr 1 bis 3)
Diagnostische Grundlagen der chinesischen Medizin
und Behandlungsprinzipien
Inhalt:
Die vier traditionellen diagnostischen Methoden (si zhen) der chinesischen Medizin bilden die Grundlage für das Erstellen einer korrekten Diagnose und der daraus resultierenden Behandlungsstrategie:
- Visuelle körperliche Untersuchung (Inspektion): Differenzierung der spezifischen Zeichen von Zunge, Haut und Gesichtsfarbe
- Diagnose nach Gehör (Klang der Stimme, Atmung, Husten) und Geruchssinn (Körpergeruch)
- Befragung (Anamnese)
- Tastende Untersuchung (Palpation) von Puls, Haut und Bauch
Ziel:
Sie erlernen die Grundlagen der chinesischen Diagnostik sowie die darauf abgestimmten Behandlungsprinzipien für Akupunktur und Moxibustion.
Dauer: 34 Unterrichtsstunden (Jahr 1 bis 3)
Physiologie und Pathologie der Funktionskreise
Inhalt:
Die physiologischen Grundlagen der Organe (zangfu) unter besonderer Berücksichtigung ihrer Beteiligung an Produktion, Verteilung und Umwandlung der Körpersubstanzen:
- Physiologische und pathologische Beziehungen der Funktionskreise untereinander
- Pathomechanismen als Grundlagen der Funktionskreis-Erkrankungsmuster
- Die acht Leitkriterien als übergeordnetes Prinzip (ba gang bian zheng) zur Auswahl des geeignetsten diagnostischen Modells in Abhängigkeit des zu behandelnden Patienten
Ziel:
Sie lernen das chinesische Organsystem kennen und üben das Entwickeln geeigneter Behandlungsstrategien und Methoden gemäß den Prinzipien der TCM.
Dauer: 61 Unterrichtsstunden (Jahr 1 bis 2)
Japanische Akupunktur: Meridiantherapie
Inhalt:
In Japan begann in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts eine Bewegung, deren Zielsetzung die Verbindung der modernen Akupunktur-Praxis mit klassischen Traditionen war. Meridiantherapie (Keiraku chiryo) ist gleichermaßen Ergebnis und Ausdruck dieser Entwicklung.
In der Folge haben sich weltweit verschiedene Strömungen der Meridian-Therapie herausgebildet, wie zum Beispiel die in den USA populäre "Meridian Style Acupuncture". Auch wenn diese sich in Stil und Methode jeweils unterscheiden, teilen sie doch die folgenden grundlegenden Gemeinsamkeiten:
- Die leitbahnorientierte Pulsdiagnose, die pro Taststelle Aufschluss über Fülle und Leere der zugeordneten Meridiane gibt
- Die Palpation des Abdomens als wichtiges Diagnostikum
- Die konzeptionelle Grundlage in Form des chinesischen Akupunkturklassikers Nanjing, bei dem das Modell der Leitbahnzirkulation und der fünf Wandlungsphasen im Zentrum der Behandlung steht
- Das Tonisieren depleter und Sedieren repleter Leitbahnen als wichtigstes Therapieziel
- Die Verwendung dünner Nadeln und nahezu schmerzloser Akupunktur-Techniken
Ziel:
Sie erwerben die Fähigkeit, aufgrund der Abdominaldiagnose und der auf dem Nanjing basierenden Pulsdiagnose Krankheitsmuster des Patienten im Sinne von Fülle und Leere der Leitbahnen zu bestimmen, diese Ungleichgewichte mit vorsichtigen Akupunktur-Techniken zu korrigieren und das Behandlungsergebnis unmittelbar zu überprüfen.
Dauer:81 Unterrichtsstunden (Jahr 1 bis 2)
Praktischer Unterricht im Ambulatorium
Inhalt:
Anwenden der praktischen Grundlagen der Akupunktur:
- Vorsichtsmaßnahmen zur Gewährleistung einer sicheren Behandlungspraxis
- Anwendung verschiedener Behandlungstechniken wie Akupunktur, Moxa- und Schröpftherapie
- Differenzieren der sechs Grundqualitäten des Pulses sowie der wesentlichen Merkmale der Zungen- und Abdominaldiagnose
- Verschiedene Techniken der Punktlokalisation
Ziel:
Sie erlernen den sicheren praktischen Umgang mit den wichtigsten Instrumentarien der chinesischen Medizin, nämlich der Akupunktur und Moxibustion.
Dauer: 60 Unterrichtsstunden
2. Ausbildungsjahr
Im zweiten Ausbildungsjahr vertiefen Sie Ihr Wissen und gewinnen Schritt für Schritt mehr Sicherheit im Umgang mit der Akupunktur. Sie erweitern Ihr therapeutisches Spektrum um verschiedene Akupunkturmethoden wie Ohrakupunktur oder japanische Kinderakupunktur. Erste supervidierte Behandlungen unmittelbar am Patienten bringen Ihnen die klinischen Möglichkeiten der Akupunktur näher.
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Module
Fünf-Wandlungsphasen-Akupunktur
Inhalt:
Im Nanjing, dem so genannten "Klassiker der schwierigen Fragen", sind grundlegende Prinzipien des Akupunktur-Ansatzes beschrieben, welcher die Basis für die Akupunktur nach den fünf Wandlungsphasen bildet:
- Wichtige diagnostische und therapeutische Methoden als Voraussetzung einer konstitutionellen Akupunktur-Behandlung: Antlitzdiagnose, Hören, Riechen, Verständnis von emotionalen Dispositionen
Ziel:
Sie lernen die klassischen Grundlagen des verbreiteten Akupunkturstils nach den fünf Wandlungsphasen kennen sowie dessen moderne Interpretationen.
Dauer: 25 Unterrichtsstunden
Akupunktur 1: Punktlokalisation
(Modulbeschreibung siehe 1. Ausbildungsjahr)
Akupunktur 2: Leitbahnsystem,
Punktekategorien und
Behandlungstechniken
(Modulbeschreibung siehe 1. Ausbildungsjahr)
Diagnostische Grundlagen der chinesischen Medizin und
Behandlungsprinzipien
(Modulbeschreibung siehe 1. Ausbildungsjahr)
Ernährung in der chinesischen Medizin
Inhalt:
Die Grundlagen der chinesischen Ernährungslehre:
- Die Energetik der Nahrung
- Therapeutischer Einsatz von Nahrungsmitteln nach den Grundkonzepten der chinesischen Diätetik
- Die Beziehung zwischen Ernährung und Gesundheit aus Sicht der chinesischen Medizin
Ziel:
Sie lernen die Grundprinzipien der chinesischen Diätetik kennen, um in der Praxis Leitlinien für eine patientenspezifische Ernährung erstellen zu können.
Dauer: 30 Unterrichtsstunden
Akupunktur 3: Therapeutische Anwendung wichtiger Akupunkturpunkte
Inhalt:
Die klinischen Indikationen und die Anwendung der wichtigsten Punkte
der 12 Hauptleitbahnen und der außerordentlichen Gefäße:
-
Bedeutung der chinesischen Bezeichnung des einzelnen Punktes für das Verständnis dessen klinischen Wirkspektrums
-
Prinzipien der effektiven Punktekombination
-
Besonderheiten der Punktlokalisation und der Nadelungstechniken
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Ziel:
Sie vertiefen das Wissen um die Energetik einzelner Punkte als Voraussetzung wirksamer Punktekombinationen.
Dauer: 74 Unterrichtsstunden
(Jahr 2 bis 3)
Praxis der Ohrakupunktur
Inhalt:
Die Anwendung der Ohrakupunktur, die die Ohrmuschel als Reflexzone bei der Behandlung von Schmerzen und funktioneller Störungen nutzt:
- Ohranatomie, Punktsuche und -lokalisation
- Erlernen der wichtigsten Stimulationsmethoden und Nadelungstechniken
- Praktisches Durchführen der Ohrakupunktur
- Beschreiben wichtiger Indikationen und Punktkombinationen
- Vorstellung des NADA-Protokolls (Ohrakupunktur bei Suchterkrankungen)
- Die Integration der Ohrakupunktur in ein übergeordnetes Behandlungskonzept
Ziel:
Sie lernen das Mikrosystem Ohrakupunktur als eine die Körperakupunktur begleitende Methode kennen.
Dauer: 14 Unterrichtsstunden
Die außerordentlichen Gefäße
Inhalt:
Die acht außerordentlichen Gefäße (Qi jing ba mai) und deren klinische Verwendung:
- Kenntnis der je nach Akupunkteur und Tradition unterschiedlichen Ansätze im Umgang mit den acht außerordentlichen Gefäßen
Ziel:
Sie erlernen, durch eine präzise Auswertung klassischer und moderner Quellen das Leitbahnsystem der außerordentlichen Gefäße sicher und effektiv in der Praxis anzuwenden.
Dauer: 20 Unterrichtsstunden
Shonishin – Japanische Akupunktur für Kinder
Inhalt:
Shonishin ist eine Akupunkturmethode, die vor rund 250 Jahren in Japan speziell für Kinder entwickelt worden ist. Shonishin bietet dem Akupunkteur zahlreiche nicht invasive und damit kindgerechte Behandlungstechniken.
Ziel:
Sie erlernen und üben die wichtigsten Shonishin-Behandlungsmethoden zur Therapie häufig vorkommender pädiatrischer Erkrankungen.
Dauer: 15 Unterrichtsstunden
Praktischer Unterricht im Ambulatorium
Inhalt:
Anwenden der praktischen Grundlagen der Akupunktur:
- Vorsichtsmaßnahmen zur Gewährleistung einer sicheren Behandlungspraxis
- Anwendung verschiedener Behandlungstechniken wie Akupunktur,
Moxa- und Schröpftherapie
- Differenzieren der sechs Grundqualitäten des Pulses sowie der
wesentlichen Merkmale der Zungen- und Abdominaldiagnose
- Verschiedene Techniken der Punktlokalisation
Ziel:
Sie erlernen den sicheren praktischen Umgang mit den wichtigsten Instrumentarien der chinesischen Medizin, nämlich der Akupunktur
und Moxibustion.
Dauer: 100 Unterrichtsstunden
3. Ausbildungsjahr
Im dritten Ausbildungsjahr vernetzen Sie das bisher Gelernte anhand der Analyse von Fallstudien und häufigen Krankheitsbildern. Sie vertiefen Ihre praktischen Fertigkeiten sowie die Fähigkeit, eigene Behandlungsstrategien zu entwickeln und diese mit wachsender klinischer Verantwortung auch umzusetzen. |
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Module
Akupunktur 1: Punktlokalisation
(Modulbeschreibung siehe 1. Ausbildungsjahr)
Akupunktur 2: Leitbahnsystem, Punktekategorien und
Behandlungstechniken
(Modulbeschreibung siehe 1. Ausbildungsjahr)
Akupunktur 3: Therapeutische Anwendung wichtiger Akupunkturpunkte
(Modulbeschreibung siehe 2. Ausbildungsjahr)
Akupunktur nach den Sechs Schichten und Vier Aspekten
Inhalt:
Die Lehren von den "Sechs Schichten" sowie den "Vier Aspekten" dienen als therapeutische Modelle zur Behandlung von äußeren pathogenen Faktoren:
- Akupunktur und Moxibustion auf Grundlage der Traditionen des Klassikers Shang han lun (Abhandlung über schädigende Kälte) sowie der Wenbing-Schule (Wärmeerkrankungen)
Ziel:
Sie lernen zwei wichtige diagnostische und therapeutische Modelle kennen, die sich bevorzugt bei immunologischen Störungen anwenden lassen.
Dauer: 14 Unterrichtsstunden
Differenzialdiagnose und Therapie häufiger Erkrankungsmuster
Inhalt:
Die Differenzialdiagnose und Behandlung häufig auftretender Krankheiten gemäß den unterschiedlichen Konzepten der chinesischen Akupunktur:
- Kritisches Reflektieren von Behandlungsergebnissen als Basis für die effektive Anpassung von Therapiestrategien und -techniken
- Differenzierung unter anderem folgender Erkrankungen: Schmerzsyndrome, Asthma, Schlafstörungen, Kopfschmerz, Migräne, Tinnitus und Hörsturz, Schwindel, abdominelle Beschwerden wie Bauchschmerz, Übelkeit, Gastritis, Obstipation, Reizdarm, Augenkrankheiten
Ziel:
Sie lernen, häufige Erkrankungen zu differenzieren und wirksam mit Akupunktur zu behandeln.
Dauer: 110 Unterrichtsstunden
Geschichte und Ethik der chinesischen Medizin
Inhalt:
Die Entwicklung der chinesischen Medizin im historischen und soziokulturellen Kontext:
- Überblick über Herkunft und Verlauf der verschiedenen traditionellen Schulen und Strömungen der chinesischen Medizin
- Herausragende Repräsentanten verschiedener Schulen und Strömungen und deren Bedeutung für die Entwicklung der chinesischen Medizin
- Einfluss nichtmedizinischer Disziplinen auf die chinesische Medizin sowie Diskussion medizinischer Ethik innerhalb und außerhalb Chinas
Ziel:
Sie werden für die unterschiedlichen Sichtweisen innerhalb der chinesischen Medizin sensibilisiert.
Dauer: 9 Unterrichtsstunden
Einführung in die wissenschaftliche Forschung zur Akupunktur
Inhalt:
Einführung in die verschiedenen Forschungsmethoden, die im Bereich der chinesischen Medizin und hier insbesondere bei der Akupunktur zur Anwendung kommen:
- Auffinden geeigneter Quellen wissenschaftlicher Studien zur Akupunktur
- Lesen und Verstehen von Akupunktur-Studien
- Die Unterscheidung quantitativer und qualitativer Forschung sowie deren Erläuterung anhand von Beispielen aus der Akupunkturforschung
Ziel:
Sie lernen, wissenschaftliche Studien zur Akupunktur kritisch zu hinterfragen.
Dauer: 9 Unterrichtsstunden
Fallanalysen bedeutender chinesischer Ärzte
Inhalt:
Das Studium von Fallbeschreibungen war und ist wichtiger Bestandteil jeder gründlichen Akupunkturausbildung:
- Fallgeschichten aus klassischen und zeitgenössischen chinesischen sowie westlichen Akupunkturtexten
- Bedeutende Akupunktur-Traditionen und deren wichtigsten Repräsentanten
- Kritische Betrachtung der diagnostischen und klinischen Fähigkeiten erfahrener Praktiker
- Vor- und Nachteile verschiedener Behandlungsstrategien und -techniken
Sie lernen, die Bedeutung individueller Akupunktur-Traditionen als eine wichtige Voraussetzung zur Entfaltung eines eigenen Stils zu erkennen.
Dauer: 38 Unterrichtsstunden
Praxis-Management und -Marketing
Inhalt:
Der Erfolg einer Praxis hängt in erster Linie von der dort angebotenen therapeutischen Kompetenz ab. Aber jede Praxis ist auch ein kleines Unternehmen, für das bestimmte organisatorische Grundlagen einer erfolgreichen Selbständigkeit gelten:
- Erstellen eines Businessplan und dessen Verwendung als Planungsinstrument
- Wie positioniere ich mich als TCM-Therapeut im Konkurrenzumfeld?
- Besonderheiten bei der Abrechnung der Akupunktur-Leistungen
Ziel:
Sie machen sich vertraut mit wichtigen unternehmerischen Fragestellungen und lernen Ihre eigenen persönlichen und beruflichen Qualitäten wirtschaftlich sinnvoll einzusetzen.
Dauer: 8 Unterrichtsstunden
Praktischer Unterricht im Ambulatorium
Inhalt:
Fortgeschrittenes Behandeln von Patienten unter Supervision:
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Anleitung zum Formulieren eindeutig strukturierter patientenspezifischer Behandlungspläne
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Nadel-, Moxibustions- und Schröpftechniken für Fortgeschrittene
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Kritische Auswertung von Behandlungsergebnissen und ggf. Korrektur von Behandlungsstrategie oder Diagnose
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Anleitung zur Behandlung komplexer Erkrankungen
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Erkennen der Möglichkeiten und Grenzen der Akupunktur und Moxibustion in der klinischen Praxis: verantwortungsvoller Umgang mit Patienten, gegebenenfalls Überweisung an andere Ärzte oder Therapeuten (z.B. Psychologe, Osteopath, Phytotherapeut, Physiotherapeut etc.)
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Ziel:
Sie vertiefen Ihre praktischen Fähigkeiten und sind in der Lage, eigenständige Behandlungsstrategien zu formulieren und eigenverantwortlich anzuwenden.
Dauer: 100 Unterrichtsstunden
Unser Dozenten-Team
Wir arbeiten ausschließlich mit Dozenten, die über mindestens zehn Jahre klinische Erfahrung im Umgang mit Akupunktur und chinesischer Arzneimitteltherapie verfügen sowie über einschlägige Unterrichtserfahrung. Viele unserer Dozenten lehrten bereits an renommierten ausländischen und universitären Instituten. Aufgrund ihrer Publikationen sind sie darüber hinaus einem großen Fachpublikum bekannt. Profitieren Sie also von der Erfahrung eines international renommierten Dozententeams, das sich aus unterschiedlichen Berufsgruppen zusammensetzt und dessen gemeinsamer Auftrag in der Ausbildung fähiger Akupunkteure besteht:
Ferdinand Beck, Berg am Starnberger See,
ist Heilpraktiker und Taiji-quan Lehrer in Berg am Starnberger See. Er absolvierte über acht Jahre einen Studienaufenthalt an der Universität für chinesische Medizin in Chengdu, VR China. Insgesamt zwei Jahre Praktikum an der dortigen Universitätsklinik. Daneben lernte er bei verschiedenen Meistern der chinesischen Medizin in privaten Praxen und führte auch eine eigene Praxis in Chengdu. Ab 1994 studierte er Taiji-quan und Qigong. Während des Aufenthalts in China trainierte er intensiv als Meisterschüler von Chen Long Xiang. Unter anderem wurde er mit dem Top Level Coach for Yang Style Taiji-quan der internationalen Kampfsportakademie in Peking ausgezeichnet. Vielfältige Erfahrungen sammelte er in unterschiedlichen meditativen und therapeutischen Qigong-Formen. Persönliche Interessensschwerpunkte sind das Studium alter klassischer Schriften, im Speziellen die Methoden der Akupunktur und Moxibustion. Ferdinand Beck wendet heute in seiner Praxis am Starnberger See klassische chinesische Akupunktur sowie Kräutertherapie an.
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Dr. Stephen Birch (Ph.D., Lic.Ac.), Amsterdam (NL),
praktiziert japanische Akupunktur seit 1982. In Japan studierte er Akupunktur bei Yoshio Manaka und anderen berühmten Toyohari-Lehrern. Er ist Autor und Co-Autor zahlreicher Publikationen (zu seinen bekanntesten zählen "Japanische Akupunktur: Praktisches Handbuch" und "Manakas Quantensprung", beide erschienen im ML-Verlag). Als Dozent unterrichtet er vor allem in den USA, England, Deutschland und Holland. Er ist Mitinitiator der Society for Acupuncture Research, war für zwei Jahre Projekt-Leiter einer klinischen Akupunkturforschungsgruppe an der Yale-University und an diversen anderen Forschungsprojekten beteiligt (u.a. an der Harvard Medical School). Neben seiner umfangreichen Dozenten- und Autorentätigkeit führt er zusammen mit seiner Frau eine Praxis in den Niederlanden.
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Marc Fleisch, Augsburg,
beschäftigt sich seid 1999 mit Akupunktur.
Sein wichtigster Lehrer hierbei
ist Dr. Stephen Birch, bei dem er
verschiedene japanische Akupunkturstile
(Manaka-Methode, Toyohari-
Akupunktur und Meridiantherapie)
erlernt hat. Marc Fleisch praktiziert in
Augsburg und gehört bei EIOM dem
Supervisorenteam für die Meridiantherapie
an.
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Don Halfkenny (L.Ac.), Starnberg,
begann vor über 30 Jahren in Boston (USA)
Akupunktur zu praktizieren. Seit 1974 unterrichtet
er an verschiedenen amerikanischen
und europäischen Schulen sowie Aus- und
Fortbildungszentren. Er war unter anderem
Präsident der Acupuncture Foundation of
New England und Co-Direktor der New
England School of Acupuncture. Mehr als
10 Jahre studierte und assistierte Donald
Halfkenny bei Dr. Cho Yan So, einem der
wichtigsten Vertreter der Cheng Dan-an-
Tradition. Als Mitglied der Intercultural Cancer
Council (USA) engagiert er sich seit langem
in der Hospizbewegung. Sein Wissen gibt er
heute insbesondere innerhalb der AGTCM
sowie bei EIOM München weiter.
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Dr. Volker Hargutt, Würzburg,
studierte Psychologie an der Universität Würzburg, bevor er seine Ausbildung in Akupunktur bei EIOM begann. Als wissenschaftlicher Angestellter am Interdisziplinären Zentrum für Verkehrswissenschaften (IZVW) an der Universität Würzburg war er mit der Leitung verschiedener Forschungsprojekte betraut. Als Dozent unterrichtete er von 1998 bis 2003 die Fächer Methodenlehre und Verkehrspsychologie. Seine Promotion legte er 2002 über Müdigkeitsprozesse beim Autofahren ab. Dr. Volker Hargutt ist bei EIOM für die Einführung in die verschiedenen Akupunktur-Forschungsmethoden zuständig.
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Dr. Dominique Hertzer, Utting,
ist Sinologin mit Lehrtätigkeit am Institut für Ostasienkunde in München sowie Heilpraktikerin. 1993 promovierte sie über den Textfund des Yijing aus Mawangdui. Die theoretischen Grundlagen der chinesischen Medizin studierte sie bei Prof. Manfred Porkert. Ihre praktische Ausbildung absolvierte sie an den TCM-Kliniken in Chengdu und Tianjin. Daneben war sie für zwei Jahre mit der wissenschaftlichen Betreuung der Zentren für Akupunktur und TCM in Stuttgart und Heilbronn beauftragt. 2005 beendete Dominique Hertzer ihre zweite Promotion zum Thema "Die medizinische Psyche - Vorstellung als Ausdruck philosophischen Denkens: China und das Abendland".
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Gregor Joepgen, Rosenheim,
absolvierte sein Studium in chinesischer
Medizin an der University of Westminster
in London, das er 2003 mit einem
Bachelor of Science (Honours) in TCM
abschloss. Anschließend arbeitete er als
wissenschaftlicher Mitarbeiter in der
praktischen Ausbildung der Universität.
2004 erwarb er dort zusätzlich ein
Diplom in Qigong-Tuina. Hierbei handelt
es sich um eine bestimmte Form der
chinesischen manuellen Therapie
(Tuina), die in ihrer Anwendung das
Qigong integriert. Als Akupunkteur in
London praktizierte er unter anderem
am Traditional Acupuncture Centre in
Waterloo/London. Seit Ende 2006
betreibt er als Heilpraktiker seine eigene
Praxis für chinesische Medizin in
Rosenheim. |
Nalini Kirk , München,
Nalini Kirk lebt und arbeitet als Heilpraktikerin in München. In ihrer Praxis für chinesische Medizin bildet die Behandlung von Frauen den Schwerpunkt. Sie verfügt über eine 4-jährige Ausbildung in chinesischer Medizin bei verschiedenen chinesischen Lehrern wie Ru Xie-Ritzer und Xiaomei Li. Es folgten umfangreiche Fortbildungen bei EIOM, unter anderem eine 2-jährige Ausbildung in chinesischer Arzneimitteltherapie bei Volker Scheid. 2007 absolvierte sie einen einjährigen Studienaufenthalt am Longhua-Krankenhaus und in gynäkologischer Privatpraxis in Shanghai. Neben ihrer Praxistätigkeit studierte sie Sinologie und Medizingeschichte an der LMU München. Ihr besonderes Interesse gilt hierbei der klassischen chinesischen Medizinliteratur.
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Helmut Magel, Wuppertal,
ist Heilpraktiker und arbeitet seit 15 Jahren in eigener Praxis mit chinesischer Medizin (Akupunktur, chinesische Arzneimitteltherapie und Ernährungsberatung). Darüber hinaus ist er Leiter der August-Brodde-Schule (Aus- und Weiterbildungszentrum West). Er unterrichtet seit 1996 TCM-Diätetik auch an den weiteren Ausbildungszentren der Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und TCM e.V.
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Bernd Michel , München,
ist seit 1996 in seiner eigenen Praxis in München tätig.
Nach seiner Akupunkturausbildung hospitierte er für zwei
Monate in der Akupunktur- und Tuinaabteilung am
Shuguang-Hospital in Shanghai. Weitere praktische
Erfahrung sammelte er in einer Münchner orthopädischen
Praxis, wo er drei Jahre lang für die Akupunkturbehandlungen
verantwortlich war. Seine Ausbildung in chinesischer
Arzneimitteltherapie hat er unter anderem bei Volker
Scheid, Arnaud Versluys, Liu Guohui und Dan Bensky
absolviert. Er verfügt zudem über eine fundierte Ausbildung
in verschiedenen psychotherapeutischen Verfahren,
die ihm in der Praxis eine solide Grundlage für das
Erkennen psychosomatischer Zusammenhänge bietet.
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Bettina Preu , München,
ist Heilpraktikerin und praktiziert seit 1984 in München. Bereits 1984 erlernte sie für mehrere Jahre japanische Meridiantherapie bei dem Arzt Seichi Miyao in München. Daneben ließ sie sich zur Qigong-Lehrerin beim Münchener ASS-Institut für Taijiquan und Qigong ausbilden. Von 2002 bis 2005 vertiefte sie ihre Meridiantherapie- und Akupunkturkenntnisse durch die 3-jährige Ausbildung in Akupunktur an unserem Institut. Darüber hinaus nahm sie an der Toyohari- Ausbildung bei Dr. Steven Birch in Amsterdam teil. Bettina Preu praktiziert heute überwiegend im japanischen Manaka- und Toyohari-Stil.
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Renate Rauch, Marktoberdorf,
praktiziert als Heilpraktikerin seit 1993 chinesische Medizin. Ihre Ausbildung in Akupunktur begann sie in Augsburg bei Dr. Li Jun. Seither nahm sie kontinuierlich an Fortbildungen innerhalb der Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und TCM e.V. teil. Unter anderem absolvierte sie intensive Schulungen in chinesischer Arzneimitteltherapie bei Dr. Volker Scheid . Mehrfach lernte sie mit chinesischen Gastärzten in ihrer Praxis. Renate Rauch verfügt darüber hinaus über eine 5-jährige Ausbildung in Integrativer Gestalt- und Körpertherapie sowie über mehr als 10 Jahre Erfahrung als Dozentin für Naturheilkunde. Seit 2004 ist sie auch als Studenten-Vertrauensperson bei EIOM tätig.
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Cinzia Scorzon (MSc), London (UK),
graduierte 1984 in Akupunktur und 1985 in Homöopathie in Leamington Spa. (Großbritannien). Neben ihrer mehr als 20-jährigen Praxistätigkeit absolvierte sie mehrjährige Studienaufenthalte an verschiedenen Akupunktur-Kliniken und Universitäten in China: Shanghai University for TCM, Jiaotong University Shanghai, Chengdu University of TCM. Bedeutende Lehrer in England waren unter anderem Claude Larre und Elisabeth Rochat de la Vallée. 2002 schloss sie ein Postgraduierten-Studium am Northern College of Acupuncture in York mit dem Abschluss Master of Science, Chinese Medicine ab. Derzeit praktiziert und unterrichtet sie als Supervisorin für Akupunktur in London und ist Studiendirektorin des European Institute of Oriental Medicine (EIOM).
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Dr. Alexander Sembritzki, München,
ist Facharzt für Allgemeinmedizin. Er engagierte sich bereits während seines Studiums für Medizin an der LMU München im "Modellstudiengang zur Integration von Naturheilweisen". Seit 1987 beschäftigt er sich intensiv mit Qigong und Taiji, ist langjähriger Schüler von Meister Chu Hing Hung und seit 1998 Dozent der Taiji-Schule München. Im Stile seiner Lehrer Dr. Heribert Schmidt, Dr. Ulrich Eberhardt und Dr. Stephen Birch behandelt er schwerpunktmäßig mit japanisch konstitutioneller Akupunktur. Neben einem Chinaaufenthalt 1994 in Tianjin absolvierte er umfangreiche Fortbildungen in chinesischer Arzneimitteltherapie bei Dr. Volker Scheid und anderen namhaften Lehrern. Seit 1994 betreibt er in München seine eigene Praxis für ostasiatische Medizin.
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Anne Söhn, München,
ist Heilpraktikerin und praktiziert seit 15 Jahren chinesische und japanische Medizin in München. 1995 erfolgte ein Studienaufenthalt an der Chengdu University of TCM. Chinesische Arzneimitteltherapie erlernte sie unter anderem bei Barbara Kirschbaum, Dr. Volker Scheid und Dr. Dan Bensky. In ihrer Praxis wendet sie hauptsächlich japanische Akupunkturstile an.
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Carmen Wagner, München,
unterrichtet seid 1983 Yoga und ist Leiterin des Yoga & Gesundheit e.V. in München. Einen weiteren Schwerpunkt ihrer beruflichen Tätigkeiten bildet die Beratung für Existenzgründer und Selbständige in alternativen Berufen. Sie kann sich dabei auf ihr Betriebswirtschaftsstudium sowie auf ihre langjährige Erfahrung als Unternehmensberaterin (unter anderem bei Roland Berger) und Marktforscherin stützen. Praxisgründung und -Management als eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Akupunkturpraxis sind auch bei EIOM ihre Themenbereiche.
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Wolfgang Waldmann, München,
ist Heilpraktiker und praktiziert chinesische Medizin seit 1993. Seine Ausbildung in Akupunktur absolvierte er bei K. O. Heimann innerhalb der Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und TCM e.V. sowie an der Chengdu University of TCM. Chinesische Arzneimitteltherapie erlernte er unter anderem bei Dr. Volker Scheid , Barbara Kirschbaum, Mazin Al-Khafaji und Dr. Dan Bensky. Er leitete sechs Jahre lang den Arbeitskreis Süd der Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und TCM e.V. In dieser Zeit entstand ein Fortbildungsprogramm, das internationale Beachtung fand. 2001 gründete er gemeinsam mi Volker Scheid und Cinzia Scorzon das European Institute of Oriental Medicine (EIOM), das er seither neben seiner Praxistätigkeit in München als Geschäftsführer leitet. |
Die Prüfungen
Sowohl für Lehrende als auch Studierende
halten wir eine regelmäßige Kontrolle in
Hinsicht auf die formulierten Lernziele für
unverzichtbar. Kurztests informieren Sie
über Ihren persönlichen Lernfortschritt,
jährliche Zwischenprüfungen sowie eine
theoretische und praktische Abschlussprüfung
dokumentieren Ihre erworbene
Kompetenz im Umgang mit der Akupunktur.
Letztere findet im 3. Ausbildungsjahr statt
und besteht aus zwei schriftlichen Prüfungen
(theoretische Grundlagen und Vertiefungen,
schriftlichen Fallanalysen), einer mündlichpraktischen
Prüfung (Fallanalyse und Punktlokalisation)
sowie aus einer Abschlussarbeit
(25 Seiten Falldokumentation im Rahmen
des Ambulatoriums).
Perspektiven
Am Ende der Ausbildung sind Sie in der Lage, das Erlernte selbständig, kompetent und sicher in Ihrer eigenen Praxis umzusetzen. Während der 3-jährigen Kurszeit legen wir größten Wert auf die Schulung Ihrer kritischen Reflexionsfähigkeit in Bezug auf die Entwicklung der chinesischen Medizin sowie Ihr eigenes therapeutisches Vorgehen. Nur so können Sie Ihr Wissen und Ihre praktischen Fertigkeiten kontinuierlich weiter entfalten und Ihre Behandlungsergebnisse stetig steigern. Die Ausbildung schließt bei erfolgreich bestandenen Prüfungen mit dem Zertifikat der Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und TCM e.V. (AGTCM)
ab.
Nach der Ausbildung
Haben Sie nach Abschluss Ihrer Ausbildung den Wunsch, bestimmte Inhalte zu vertiefen, bieten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten: EIOM veranstaltet regelmäßig Aus- und Fortbildungen in chinesischer Arzneimitteltherapie, Akupunktur-Seminare und Workshops zu diversen klinischen Themen sowie Kurse in Tuina und Qigong. Außerdem finden kontinuierliche Supervisionsgruppen statt.
Die Arbeitsgemeinschaft für klassische Akupunktur und TCM e.V. organisiert regelmäßig moderierte kollegiale Treffen.
Schließlich können Sie im Rahmen eines mehrwöchigen Studienaufenthaltes an unserer Partneruniversität in Chengdu University of TCM in China unter fachkundiger Leitung Ihr Wissen im Ursprungsland der Akupunktur vertiefen.
Kursorganisation
Kurs 2011– 2013
Ausbildungsstruktur
Die 3-jährige Ausbildung in Akupunktur umfasst 1000 Unterrichtsstunden. Davon bilden 740 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht, 260 Stunden erhalten Sie klinischen Unterricht im EIOM-Ambulatorium.
Die Ausbildung schließt bei erfolgreich bestandenen Prüfungen mit dem Zertifikat der Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und TCM e.V. ab.
Unterrichtszeiten:
| Freitag: |
16.00 – 20.00
(5 Unterrichtsstunden)
15-minütige Pause |
| Samstag: |
9.00 – 18.00
(9 Unterrichtsstunden)
Mittagspause 12.30 – 14.30,
zwei 15-minütige Pausen |
| Sonntag: |
9.00 – 14.00
(6 Unterrichtsstunden)
zwei 15-minütige Pausen |
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Kliniktage:
Die 260 Klinikstunden im Ambulatorium finden bevorzugt an unterrichtsfreien Tagen (z.B. dienstagnachmittags oder freitags) statt oder (in Abstimmung mit den Teilnehmern) an Extra-Wochenenden.
Unterrichtsort:
Sowohl der theoretische als auch der klinische Unterricht findet statt in den Räumen von EIOM in der Leonrodstr. 58, 80636 München. Unser Institut liegt ruhig und verkehrsgünstig: ca. 10 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Münchener Hauptbahnhof entfernt. Wir sind Ihnen bei der Suche nach geeigneten Übernachtungsmöglichkeiten gerne behilflich.
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Hauptbahnhof aus:
Tram-Bahn 20 Richtung Pelkovenstraße oder 21 Richtung Westfriedhof bis Haltestelle "Leonrodplatz" (Fahrtzeit 8 Minuten, Abfahrt im 5-Minuten-Takt). Von hier aus ca. 2 Minuten zu Fuß weiter oder umsteigen in die Tram-Bahn 12 Richtung Romanplatz bis Haltestelle "Fasaneriestraße" (Fahrtzeit 1 Minute), die unmittelbar vor dem Gebäude hält.
oder
U-Bahn U1 Richtung Rotkreuzplatz bis Haltestelle "Rotkreuzplatz" (Fahrtzeit 5 Minuten, Abfahrt im 10-Minuten-Takt). Ausstieg "Rotkreuzplatz". Umsteigen in die Tram-Bahn 12 Richtung Scheidplatz bis Haltestelle "Fasaneriestraße" (Fahrtzeit 3 Minuten, Abfahrt im 10-Minuten-Takt).
Kosten:
| Gesamtunterrichtstage: |
125 |
| - Unterrichtstage: |
92,5 |
| - Kliniktage: |
32,5 |
| Unterrichtsstunden: |
1000 |
| Gesamtkosten: |
9720,00 € |
| Gesamtmonate
(Jan. 2011 bis Dez. 2013): |
36 |
| Kosten pro Monat (Jan. 2011 bis Dez. 2013): |
270,00 € |
| Kosten pro Unterrichtsstunde: |
9,72€ |
Nutzen Sie unseren Frühbucherrabatt!
Bei Anmeldung bis zum 30. Oktober 2010 reduzieren sich die Gesamtkosten
um 360 €!
Die Gesamtkosten betragen dann 9360,- €
(Kosten pro Monat: 260,- €, Kosten pro Stunde: 9,36€)
Bezahlung in monatlichen Raten per Bankeinzug. Bei jährlicher Bezahlung in drei Raten gewähren wir 3 % Skonto.
Teilnahmevoraussetzungen:
Zur Ausbildung zugelassen sind Ärzte, Heilpraktiker, Medizinstudenten, Heilpraktikeranwärter sowie Angehörige anderer medizinischer Berufe (Physiotherapeuten, Psycholgen etc.).
Das Zertifikat der Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und TCM e.V. kann jedoch nur an Ärzte oder Heilpraktiker erteilt werden bzw. wird dann nachgereicht, wenn die Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde vorliegt.
Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt per Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages. Voraussetzung für dessen Gültigkeit ist die Erteilung einer Einzugsermächtigung.
Weitere Informationen:
Sie erreichen uns von Montag bis Donnerstag jeweils von 10 bis 13 Uhr. Lernen Sie uns bei einem persönlichen Beratungsgespräch kennen, wir freuen uns über Ihren Besuch.
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