Fortbildung
Stephen Birch:
Shonishin-Workshop - Japanische Akupunktur für Kinder
Inhalt
Shonishin ist eine Akupunkturmethode, die vor ca. 250 Jahren in Japan speziell für Kinder entwickelt worden ist.
Kinder mögen in der Regel keine Nadeln. Shonishin bietet zahlreiche nicht invasive Behandlungstechniken, die das zu behandelnde Kind nicht ängstigen. Die ersten Beschreibungen von Nadeln im Akupunkturklassiker Lingshu gehen von neun verschiedenen Nadeltypen aus, von denen einige keine spitzen sondern runde kugelförmige Enden hatten, mit denen man die Haut lediglich reibt oder drückt, ohne sie zu verletzen. Shonishin greift diese Idee auf und entwickelte ein entsprechendes Instrumentarium, mit denen der Therapeut je nach erwünschter Stimulierung einen drückenden, reibenden, klopfenden oder kratzenden Reiz ausüben kann.

Die einfachen Behandlungsmethoden haben sich bei richtiger Anwendung als sehr effektiv in der Therapie pädiatrischer Alltagsprobleme (wie Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Erkältungskrankheiten) erwiesen, die vor allem Kleinkinder und Kinder im Vorschulalter betreffen. Für ältere Kinder stehen ebenso kindgerechte sanfte Nadelungsmethoden zur Verfügung, die sich angenehm anfühlen und dadurch keinerlei Aversionen bei Kindern und Eltern erzeugen.
Als Behandlungsmethode eignet sich Shonishin auch zur Kräftigung der Konstitution und Vitalität des Kindes. Je nach Anwendung lassen sich nicht nur Symptome auf natürliche Art beseitigen, sondern auch die Anfälligkeit für Erkrankungen deutlich reduzieren.
Eltern können problemlos in den wichtigsten Behandlungsmethoden des Shonishin instruiert und somit in die Therapie ihrer Kinder aktiv integriert werden. Dies steigert die Compliance und verbessert durch eine höhere Behandlungsfrequenz den Therapieeffekt.
Lernziel
Der Dozent
Stephen Birch, PhD., LicAc praktiziert japanische Akupunktur seit 1982. In Japan studierte er Akupunktur bei Yoshio Manaka und anderen berühmten Toyohari-Lehrern. Er ist Autor und Co-Autor zahlreicher Publikationen (zu seinen bekanntesten zählen "Japanische Akupunktur - Praktisches Handbuch", ML-Verlag, 2001, sowie "Chasing the Dragon´s Tail", Paradigm Publications, 1995). Als Dozent unterrichtet er vor allem in den USA, in Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden. Er ist Mitinitiator der Society for Acupuncture Research, war für zwei Jahre Projektleiter einer klinischen Akupunkturforschungsgruppe an der Yale University und an diversen anderen Forschungsprojekten beteiligt (u.a. an der Harvard Medical School). Neben seiner umfangreichen Dozenten- und Autorentätigkeit betreibt er zusammen mit seiner Frau eine Praxis in den Niederlanden.
Shonishin ist eine Akupunkturmethode, die vor ca. 250 Jahren in Japan speziell für Kinder entwickelt worden ist.
Kinder mögen in der Regel keine Nadeln. Shonishin bietet zahlreiche nicht invasive Behandlungstechniken, die das zu behandelnde Kind nicht ängstigen. Die ersten Beschreibungen von Nadeln im Akupunkturklassiker Lingshu gehen von neun verschiedenen Nadeltypen aus, von denen einige keine spitzen sondern runde kugelförmige Enden hatten, mit denen man die Haut lediglich reibt oder drückt, ohne sie zu verletzen. Shonishin greift diese Idee auf und entwickelte ein entsprechendes Instrumentarium, mit denen der Therapeut je nach erwünschter Stimulierung einen drückenden, reibenden, klopfenden oder kratzenden Reiz ausüben kann.

Die einfachen Behandlungsmethoden haben sich bei richtiger Anwendung als sehr effektiv in der Therapie pädiatrischer Alltagsprobleme (wie Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Erkältungskrankheiten) erwiesen, die vor allem Kleinkinder und Kinder im Vorschulalter betreffen. Für ältere Kinder stehen ebenso kindgerechte sanfte Nadelungsmethoden zur Verfügung, die sich angenehm anfühlen und dadurch keinerlei Aversionen bei Kindern und Eltern erzeugen.
Als Behandlungsmethode eignet sich Shonishin auch zur Kräftigung der Konstitution und Vitalität des Kindes. Je nach Anwendung lassen sich nicht nur Symptome auf natürliche Art beseitigen, sondern auch die Anfälligkeit für Erkrankungen deutlich reduzieren.
Eltern können problemlos in den wichtigsten Behandlungsmethoden des Shonishin instruiert und somit in die Therapie ihrer Kinder aktiv integriert werden. Dies steigert die Compliance und verbessert durch eine höhere Behandlungsfrequenz den Therapieeffekt.
Lernziel
- Erlernen und Üben der wichtigsten Shonishin-Behandlungsmethoden zur Therapie häufig vorkommender pädiatrischer Erkrankungen
- Erweiterung des Spektrums eigener Akupunkturmethoden
Der Dozent
Stephen Birch, PhD., LicAc praktiziert japanische Akupunktur seit 1982. In Japan studierte er Akupunktur bei Yoshio Manaka und anderen berühmten Toyohari-Lehrern. Er ist Autor und Co-Autor zahlreicher Publikationen (zu seinen bekanntesten zählen "Japanische Akupunktur - Praktisches Handbuch", ML-Verlag, 2001, sowie "Chasing the Dragon´s Tail", Paradigm Publications, 1995). Als Dozent unterrichtet er vor allem in den USA, in Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden. Er ist Mitinitiator der Society for Acupuncture Research, war für zwei Jahre Projektleiter einer klinischen Akupunkturforschungsgruppe an der Yale University und an diversen anderen Forschungsprojekten beteiligt (u.a. an der Harvard Medical School). Neben seiner umfangreichen Dozenten- und Autorentätigkeit betreibt er zusammen mit seiner Frau eine Praxis in den Niederlanden.
| Dozent: | Dr. Stephen Birch, Drihuis (Niederlande) | |
| Unterrichtsprache: | Englisch mit deutscher Übersetzung | |
| Ort: | EIOM, Leonrodstr. 58, 80636 München | |
| Termin: | 22.-23. Juni 2012
Fr 13 - 19 | Sa 10 - 18 Uhr |
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| Unterrichtsstunden: | 15 (= Credits) | |
| Kursgebühr: | Bei Anmeldung bis zum 22. Mai 2012: € 250,- | AGTCM-Mitglieder € 200,- Bei späterer Anmeldung: € 275,- | AGTCM-Mitglieder € 225,- |
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| Teilnehmerzahl: | Maximal 26 | |
| Teilnehmerprofil: | Akupunktur-Anfänger und fortgeschrittene TherapeutInnen |
Info-Shonishin Workshop
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